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YB – Blum nach Atalanta-Debakel: «Darf uns nicht passieren»

Nicola Wittwer
Nicola Wittwer, Matthias Neuhaus

Bern,

YB kommt gegen Atalanta Bergamo regelrecht unter die Räder und verliert mit 1:6. Die Stimmung bei Verteidiger Lewin Blum ist entsprechend getrübt.

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YB-Verteidiger Lewin Blum nach der Klatsche gegen Atalanta. - Nau.ch

Das Wichtigste in Kürze

  • YB kassiert in der Champions League eine 1:6-Klatsche gegen Atalanta.
  • Verteidiger Lewin Blum meint: «Wir waren in den Duellen nicht da!»
  • Am Sonntag haben die Berner gegen St.Gallen die Chance auf Wiedergutmachung.

Atalanta Bergamo erteilt YB am Dienstagabend in der Champions League eine Lektion. Die Italiener fegen die Berner im Wankdorf gleich mit 6:1 vom Feld. Schon zur Pause steht es 1:4 aus Sicht von Gelbschwarz.

Überragender Mann auf dem Platz: Charles De Ketelaere, der mit zwei Toren und drei Assists glänzt. Er alleine sorgt dafür, dass die Schweizer nach fünf Spieltagen in der Champions League weiterhin ohne Punkt dastehen.

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Charles De Ketelaere (M.) sammelt gegen YB fünf (!) Skorerpunkte. - keystone

Nach Abpfiff ist die Ernüchterung bei YB gross. Lewin Blum meint: «Wir haben gut angefangen und kamen mit dem Ausgleichstreffer zurück. Dann kassieren wir in zehn Minuten drei Tore.»

Holt YB in der Champions League noch einen Sieg?

Danach sei es gegen eine gute Mannschaft wie Atalanta schwierig geworden. «Wir waren in den Duellen nicht mehr da und stehen jetzt mit einer so hohen Niederlage da. Das müssen wir definitiv analysieren.»

In der Pause habe man darüber gesprochen, wie man die guten ersten 20 Minuten verspielt hat. Blum: «Wir standen offen und liessen viele Chancen zu, das darf uns so nicht passieren.»

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Mateo Retegui (Nummer 32) bringt Atalanta gegen YB schon nach neun Minuten in Führung. - keystone

Das Team habe sich zudem vorgenommen, das Beste daraus zu machen und «keine weiteren Tore zu fressen», sagt der Abwehrspieler. Das gelingt den Bernern nur bedingt. Am Ende kassieren die Hausherren auch im zweiten Durchgang noch zwei Tore.

Fakt ist: Gelbschwarz steht in der Champions League weiterhin ohne Zählbares da. Die Hoffnung gibt Lewin Blum dennoch nicht auf. «Natürlich wollen wir noch punkten. Aber zuerst müssen wir das heute analysieren.»

YB jetzt gegen St.Gallen

Für die Young Boys gilt es jetzt, eine Reaktion zu zeigen. Am Sonntag (16.30 Uhr) geht es in der Liga zuhause gegen St.Gallen weiter.

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